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Ein erkenntnisreiches Jahr 2012!


Liebe Freunde, Kräuterhexen und Interessierte;

Für das entgegen gebrachte Vertrauen aller neuen Kunden und Stammkunden möchten wir uns recht herzlich bedanken. Bleiben Sie weiter mit uns am Ball äääh auf dem Rasen, denn der nächste Frühling kommt bestimmt…

kleiner Tip in eigener Sache:

Haben Sie vielleicht Schwierigkeiten, Ihren Kindern diese Grüne Rohe Kost schmackhaft zu machen? Wir empfehlen Ihnen daher unser Rohkostpesto auf ein Frischkäsebrot o.a. zusätzlich draufzuschmieren. Da gibts keine Fragen von anderen Kindern, die das nicht kennen, weil man es ja nicht sieht;-)

Zur Zeit biete ich Ihnen

- aus wilden Kräutern hergestellte Pestos und Brotaufstriche, in Rohkostqualität oder haltbar, in jedem Fall in aller Frische

- mit dem zahnpflegenden Zucker Xylit gesüßte

Fruchtaufstriche aus Aronia, Sauerkirsch, Orange, Holunder-Heidelbeer


Seltene Liköre und Weine ohne Farb- oder  

Konservierungsstoffe allerbester Qualität

Und natürlich gibt es bei mir jede Menge Alternativen zu den industrieellen Massenprodukten aus den Bereichen Pflege und Gesundheit.

Ich sag Ihnen: der Miswak ist der Renner :-) Und Warum? – Weil es tatsächlich funktioniert

Bei mir bekommen Sie einzigartige, keine artigen, Produkte und gute Informationen rund um Ihre Gesundheit, aus der Sicht der Natur. Und bedenken Sie bitte; bei mir gibt es keine Massenware.

Gerne stehe ich Ihnen mit Rat und Tat auch telefonisch zur Verfügung. Beginnen Sie Neues für Ihre Küche und Gesundheit zu entdecken.

Melden Sie sich! Es grüßt Ihre Jeannette Wenzel

Die kleine Kräuterhexe war mal in Berlin.

Einen Tag Großstadtluft schnuppern.  Da war es eine Überraschung auf eine geschützte Grünanlage in der Mitte von Berlin mal zu treffen. Doch sehet selbst und man beachte das üppige Grün unter dem Schildchen:

Da fragt sich unsere Hexe doch; ist ihre Wohnumgebung dann ein UNESCO Biosphärenreservat?

Top50 Essen

Lars Wenzel  in der grünen Suchmaschine

Bio oft ein Schwindel?

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Angedeutet haben wir es ja bereits in einem Beitrag hier auf der Seite. Nun aber wurde dieses Thema durch eine TV Sendung und Berichte in Zeitschriften recherchiert und wir wollen dieses Thema noch einmal aufgreifen. Immerhin fragen ja einige was es mit unserem Motto „Natur statt BIO“ auf sich hat.

Sie sind bereit für Produkte mit BIO Siegel mehr zu bezahlen, als für herkömmliche Produkte?  Sie wollen, dass Tiere ein glücklicheres Leben haben? Pestizidfreies Essen und die gute Tat, unsere Umwelt zu entlasten um die gesunden zu lassen? Gegen all den pampigen Fraß aus der Industrie ist uns BIO aus Angst um unsere Gesundheit heilig geworden, so heilig das Kritik und Hinterfragen nicht erlaubt ist. Zur Freude der BIO Industrie und Großhändler. Denn diese verdienen sich dumm und dämlich an unserem Gutglauben – im Gegensatz zum idealistischen Kleinbauern.

 Gegen BIO sagt man nichts.

 Am 3. April 2011 flimmert es im NDR über die Schirme. Die Wahrheit sieht anders aus. Keine harmonische Tier“produktion“, kein Antiglobalisierungsprojekt, keine Gesundheit. Statt dessen weltweite Verschiffung von Rohstoffen, Materialschlachten, Milliardengewinne und wer rund ums Jahr BIO Eier will, bekommt diese aus Italien oder sonst wo her. Wussten Sie, dass Hennen im Jahr Schwankungen haben und nicht immer nur Eierproduzenten sind? Wenn ja, verlangen Sie nicht rund ums Jahr frische BIO Eier. BIO würde auch Kreislauf des Lebens und Jahreszyklen bedeuten. Aber will das der deutsche BIO Kunde?

Es existiert bis heute keine Studie die beweist, dass BIO Produkte unsere Gesundheit fördern – auch wenn uns die Werbung das vorgaukelt. Wie wir schon vor langer Zeit meinten ist es so, dass da wo eine Milliardenindustrie entsteht der Profit vorne dran steht und das idealistische hinten herunter fällt. Und mit dieser Meinung stehen wir nicht allein. Selbst der „BIO Papst“ Urs Niggli (CH) vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) räumt das ein.

Die Doppelmoral der Großhändler und Konzerne ist nicht gerade bescheiden. So werden  für zertifizierte BIO Betriebe jährlich abertausende Tonnen Kraftfuttermittel wie Mais oder Soja aus Osteuropa, Brasilien oder Südamerika importiert – rund 80% des Verbrauchs im Durchschnitt, bei Soja sogar 97 %. Und wer will schon die vielen BIO Labels alle noch kennen, die sich mit Hilfe allerlei Phantasienamen der Natur verpflichtet fühlen? So zumindest deren Werbung. BIO Industrielle machen entgegen ihrer Werbung in ihrer Zutatenliste Zugeständnisse. Es darf in den Produkten immer ein Teil der Zutaten enthalten sein, der nicht BIO ist. Machenschaften um sich vor „Billigkonkurrenz“  zu schützen sind dabei inbegriffen.

 Tiere

 Wer glaubt BIO Kühe stehen den ganzen Tag auf saftig grünen Wiesen, der irrt. Große Teile des Rindviehs verbringen ihre Zeit aus wirtschaftlichen Gründen im Massenstall – wo sie laut BIO suisse (Schweiz) sogar noch angebunden werden dürfen. Tiere sollen artgerecht ernährt werden, kann man in den Richtlinien lesen, was erlaubt, dass Rinder Soja, Mais oder Getreide verabreicht bekommen. Das ist keine artgerechte Ernährung, ist aber gut zur Steigerung von Erträgen wie Milch und Fleisch. Auch BIO muss sich der Marktwirtschaft unterwerfen. Kühe die sich wie früher von saftigen Wiesen ernähren bringen weniger „Ertrag“. BIO Milchwirtschaft wäre schlicht und ergreifend unrentabel, würde sie die Tiere in Ruhe und nach ihrem Gusto weiden lassen.

Aber auch Antibiotika sehen sie Tierchen, neben Impfungen und Kraftfutter ist das bestimmt natürlich, wenn die Krankheit oder Verletzung mit komplimentärmedizinischen Methoden nicht wirksam behandelt werden kann. Und … habe ich die Hormone schon erwähnt? In den Schweizer Richtlinien sind sogar „Enthornungen“ gestattet, zwar aus Sicherheitsgründen unter „bestimmten“ Voraussetzungen, wohingegen bei demeter das strikt verboten ist. Man sieht, die einen so – die anderen so.

Zum Thema Fleisch wäre noch die Frage offen; wieso ist eigentlich Nitritpökelsalz erlaubt? Ich sage es Ihnen, weil Fleisch ohne diese chemische Wunderwaffe „Absatz und Akzeptanzprobleme“ hätte. Pökelsalz ist für die Rotfärbung verantwortlich. Es geht also um Gewinn.

Da nutzen auch die hübschen Tierbilder auf den Verpackungen rein gar nichts. Niemand denkt auch daran, dass bei der Zucht von Legehennen die männlichen Küken sofort vergast , zermust oder anderweitig getötet werden. Lesen Sie beim Verein „die-tierfreunde.de“ genaueres dazu. Und wieso sollte ein BIO Schwein glücklicher sein, wenn ihm statt 0,65m2 1,9m2 in der Box zustünden? So ein Schwein hat keinen Anspruch auf Auslauf und grüne Wiese. Das Thema Kastration ohne Narkose rollen wir dabei am besten gar nicht auf. Zumindest soll damit 2012 Schluss sein.

Schwermetalle

Zugegeben, im Gegensatz zu herkömmlichen Obst und Gemüsen enthalten BIO Erzeugnisse kaum chemische Pestizidrückstände. Trotz aller Kritik an den Agrargiften gilt aber; eine Portion Pommes, bei 180 Grad gebrutzelt, ist wegen des darin entstehenden Acrylamids weitaus krebserregender, giftiger und erbgutschädigender als der monatelange Genuss pestizidbelasteter Normalsalate. Weswegen das kein Konsument wahrhaben will, ist ein Rätsel. (mysteries 12/11)

 Gespritzt

Entgegen der Vorstellung, bei BIO Anbau würde kaum gespritz und wenn, dann nur „Brennessellauge“, sieht die Realität ganz anders aus. Um den Schädlingen den Garaus zu machen wird gespritzt. Wirtschaftlicher Ertrag ist eben doch wichtiger, als weniger Ernte mit ggf. optischen „Mängeln“. Und Mangels Alternativen werden Schwefelpräparate ebenso wie hochgiftiges Kupfersulfat gespritzt. Dabei setzt heute kaum ein konventioneller Landwirt Kupfersulfate ein, es lässt Regenwürmer, Fische und Vögel verende und kann beim Menschen ebenso schwere Schäden hervorrufen. Dieses Sprühmittel ist ein Stoff, den wir auch nie wirklich aus den Böden herausbekommen. Das Bodenleben wird massiv geschädigt und es gibt Fälle, wo auf Höfen der gesamte Boden ausgetauscht werden musste.  Die großen Vereinigungen wissen um diese Doppelmoral und reden sich ihr Gewissen schön, indem sie behaupten, dass Kupfer ein natürlicher Stoff ist, der überall vorkommt. Genaue Zahlen über die Chemieeinsätze müssen die Verbände nicht offenlegen. Haben die Angst um ihre Rekordumsätze?

Soll da keiner kommen und das Kupfer niedlich reden. Auf dem Zettel der Herstellerfirma von Funguran, einem in der BIO Branche beliebten Spritzmittel, stehen ausdrückliche Warnhinweise drauf. Gesundheitsgefährlich und umweltgefährlich klingt nicht so nach glücklicher BIO Landwirtschaft.  Auch der Warnhinweis „nicht in das Grundwasser oder in die Kanalisation gelangen lassen, auch nicht in kleinen Mengen. Trinkwassergefährdung bereits beim auslaufen geringster Mengen in den Untergrund“ klingt nicht nach BIO Idylle. Wie kann denn ein Bauer beim Ausbringen dieses Produkts verhindern, dass kleine Mengen in das Erdreich gelangen? Gar nicht. Willkommen im BIOtraumland. Und was soll der Hinweis; „Wichtig für die Wirksamkeit von Funguran ist, dass ein möglichst lückenloser Belag die Pflanzenoberfläche bedeckt.“  Da beisst sich etwas selber hinten hinein. Man kann also, das wird durch Studien belegt, davon ausgehen, dass die langjährige Anwendung von Kupferpflanzenschutzmitteln insbesondere in Dauerkulturen vielfach ein geschädigtes Milieu der Bodenorganismen vorzufinden ist. Zurück bleibt die heile Werbewelt der BIO Großhändler, unsere Besorgnis um Gesundheit und Umwelt, der Wunsch nach schadstofffreien Produkten und das Unbehagen der Milliardenschwerden Industrie, die im Gegenzug zu vielen idealistischen Landwirten nicht aus Überzeugung, sondern nur aus Gründen der Profitmaximierung Massenware produzieren. Und wenn die Großhersteller namenhafter BIOprodukte ihre Sonnenblumenkerne Schiffsladungsweise aus China holen, bleibt die Ökobilanz gleich mit auf der Strecke und die Freundlichkeit derer Vertreter ist dahin, wenn man mal nachhakt.

Lokale Frischeprodukte werden in einem neuen Denken wieder eine größere Rolle spielen. Das ist gut und wichtig und stützt zudem wirklich regionale Zusammenhänge, im Gegensatz zu den multinationalen Konzernen die nur die Maximierung der Gewinne im Auge haben und deren Beruf keine Berufung ist, ganz anders als bei Sachsenkräuter – bei mir

Ihrer Jeannette Wenzel

EHEC sachlich? Kannste vergessen!

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Nach der Medienhysterie, Drohemails gegen mich und noch mehr Geschrei in aller, besser aus aller Munde, wollen wir doch einmal absolut sachlich an diese EHEC Seuche gehen. Seuche? Falsches Wort. Bewusst falsch gewählt. Sie sollen ja neugierig werden. Ich sag euch; esst mehr Wildkräuter! Probiert es aus!

Auf die Frage nach EHEC kommt bei Ärzten i.d.R.  nur ein ziemlich kurzer Kommentar: „Gemüse? Völliger Blödsinn, was hier abläuft. Jeder Mediziner weiß, daß EHEC durch nicht durchgegartes Fleisch übertragen wird.“

Im übrigen kann man über diese Bakterie schon in einschlägigen Lehrbüchern älterer Natur nachlesen.  Ehec ist keine so unbekannte Gefahr, die aber bisher die Öffentlichkeit nicht interessiert und wahrgenommen hat. Doch plötzlich ist alles anders. In Deutschland treten durchschnittlich jedes Jahr 900 gemeldete Fälle auf.

Gefährlich wird EHEC in der Regel nur bei Menschen, deren Immunsystem geschwächt oder noch nicht ausreichend abwehrfähig ist. Das bedeutet, nur Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen ab 60 Jahren gelten als gefährdet. In der nicht gefährdeten Altersgruppe macht EHEC teilweise nicht mal Symptome, so dass die Erkrankung oft unbemerkt bleibt.
Die Panikmacher gehören offensichtlich zur ungefährdeten Gruppe, denen der Erreger kaum was anhaben kann.

Das natürliche Reservoir der EHEC-Bakterien sind die Wiederkäuer (Rinder, Ziegen, Schafe, aber auch Rehe und Hirsche).

Die Hauptübertragung erfolgt in Deutschland über die Rohmilch (nicht über 70°C erhitzt) und über Roh-Fleisch, nicht über Tomaten, Gurken etc.  Bio-Produkte, also mit Fäkalien gedüngte Pflanzen sollten theoretisch auch als Überträger dienen können, da die Erreger im Boden eine gewisse Zeit überleben und den Pflanzen dann anhaften könnten.
Hier wären dann die Biobauern das Risiko, wenn sie nicht Kunstdünger, sondern Stalldung einsetzen, aber auch die mangelnde Hygiene der erkrankten Personen, wenn sie beispielsweise diese Pflanzen ungewaschen essen. Da die meisten Gemüse aus Gewächshäusern stammen, die mineralisch düngen …

Wie wäre es denn mit Folgendem Ablauf der EHEC Ausbreitung?

Eine gehäufte Zahl EHEC Infektionsfälle tritt auf, man bringt es in die Medien mit dem Hinweis, dass es eine Epidemie sein könnte. Den Medien gefällt das, das es ums Essen geht und daher das Publikum interessiert, sie schreiben voneinander ab. Die meisten Journalisten schreiben ab, wenn es zumindest um größere Themen geht.  Die Medien beginnen das Thema zu trommeln und spekulieren: Bioterror, Biogas etc.? Die Auflage steigt.  Die Behörden und die Politik wachen auf und beginnen nach der Ursache zu suchen.  Dadurch steigert sich das Medien-Trommelfeuer noch mehr. Wechselnde Schuldige müssen präsentiert werden. Mal Gurken, mal die Spanier, Tomaten, Sprossen und und und. Behörden und Politik wollen sich nicht nachsagen lassen, nichts zu tun. Ausserdem kann man so die eigene Kompetenz und Wichtigkeit zeigen.  Die Konsumenten reagieren in Panik. Sie kaufen kein Gemüse mehr, usw. Das gibt neue Medienberichte – die Auflage zählt.

Spätestens, wenn man zu Unrecht einige unschuldige Lebensmittel verurteilt hat, werden alle Beteiligten aufwachen und das Thema wieder fallen lassen – man möchte ja nicht der Panikmache beschuldigt werden.

Die Medien machten aus diesem Bakterium ein blutrünstiges Killervirus – steigert die eigene Auflage. Und: nur Tote zählen in den Medien. Es gibt aber heute jede Menge an multimorbiden Menschen, die ein solches Bakterium umwirft. Das bringt die von den Medien „ersehnten“ Totenzahlen.

Wahrscheinlich wird man den Verursacher wie üblich nicht finden, es ist schon zu viel Zeit vergangen. Die „tödliche Epidemie“ war primär ein Hype-Produkt von Medien und Behörden. Walter Eichelburg fand dazu eine knappe, wenn auch gute Bezeichnung: Kafkaeskes Affentheater

Leben, Essen und Arbeiten Sie gesund!

Lernen Sie Wildkräuter und Gemüse kennen, kommen Sie zu einer Kräuterwanderung mit anschließender Zubereitung. Geben Sie dem Körper, was der Körper braucht (und das sind keine chin. Instantnudeln)!

Termine erst wieder im April/Mai!

Eine Leseranmerkung von Herrn Förster möchte ich hier hinzufügen:

Glückwunsch zu dem EHEC-Artikel! Ich hätte noch eine andere Version für den Ausbruch der „Seuche“. Ging das ganze nicht in Niedersachsen los und verbreitete sich über Hamburg überall hin? Ausgerechnet in Munden (südlich von HH, von wo aus auch viel Handel über den Großmarkt in HH erfolgt) ist das Wehrtechnische Institut der Bundeswehr, die mit Ecoli seit Jahren passive Forschung betreiben. Passiv heißt, man baut quasi Biowaffen, aber nutzt sie nur um Abwehrstoffe für die Soldaten zu entwickeln. Wie ich darauf komme? Nun dieses EHEC ist gleich gegen 8 unterschiedliche Antibiotika resistet, ein in der Natur wohl niemals zu erwartender Zustand. Dazu kommt, dass die Resistenzen sowohl Antibiotika aus dem Tierreich als auch Antibiotika aus der Humanmedizin betreffen – da hat also deutlich jemand mit Selektion resistente Stämme gezüchtet. Aus öffentlich zugänglichen Unterlagen in England und den USA ist bekannt, dass es bereits Massenexperimente mit Freisetzung solcher
gezüchteten Stämme gab, um die Reaktion in der Bevölkerung zu testen. Unglaublich, aber wahr. Warum soll es hier nicht ähnlich gewesen sein? Oder jemand aus dem Wehrtechnischen Institut hat sich infiziert und das EHEC weiterübertragen, vielleicht an einen Bekannten, der bei dem Sprossenzüchter arbeitet. Alles gut möglich, nur werden wir diese Wahrheit wohl nie erfahren. Auf jeden Fall passt diese Hetze gegen die natürlichen Nahrungsmittel auch gut zu den Plänen von Monsanto und Co. So, wollt ich nur mal gesagt haben. Weiterhin viel Erfolg!!!

2011 – Worte, Kräuter und icke

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Das Jahr 2011 hat für uns mit süßen Zitronen und Orangen angefangen. Diese werden auch hier in der Region gut angenommen, trotz des etwas höheren Preises im Vergleich zu Orangen aus dem Diskonter. Und süße Zitronen finden Sie sowieso nirgendwo. Dann kam die wärmere Jahreszeit.

Das erste was wir essen konnten war junge Kamille. So etwas knackiges, bitteres aber erfrischendes nach der langen Winterzeit, ist ein erster Jahresgenuss, das müssen Sie erleben. Nun aber sind sie alle da. Löwenzahn, Gundermann, Kresse, Wasserdarm, Sauerampfer und Schachtelhalm. Und genau dieser hat es mir angetan. Er ist jung und knackig, wird nach einigem kauen leicht sauer und strotzt nur so vor guten Inhalten. Der Gute enthält bis zu 7 % Kieselsäure. Diese Einlagerungen machen Schachtelhalme zu einem sanften Scheuermittel (Zinnkraut). Als Kieselsäuren werden die Sauerstoffsäuren des Siliciums bezeichnet.

Menschen brauchen Kiesel zum Aufbau von Bindegewebe, Sehnen, Bändern, Haut und Haar sowie der harten Substanzen wie Knochen, Zähne und Nägel. Schachtelhalm wirkt auf stärkend und beruhigend, lindert Reizungen und Harnwegsinfektionen, fördert die Urinausscheidung. Adern, Lunge und Gelenke werden sich freuen. Ich bin fasziniert diese Pflanze bei mir immer mehr zu entdecken. Wie auch etliche andere Schönheiten der Natur.

Es ist zu beobachten, dass Menschen die eher industrieell ernährt sind, solche Kräuter überhaupt nicht in den Mund bekommen. Sie sträuben sich und bringen mit ihren coolen Sprüchen die ganze Hilflosigkeit zum Ausdruck. Manchmal merke ich das in meinem Lädelchen. Und ich bin da eigentlich nicht sprachverlegen. Nutzt es etwas, seine Energie aufzuwenden um anderen andere Wege in der Nahrungskette zu zeigen, sie gar auf neue Schönheiten hinzuweisen? Der Schlangenknöterich (Bild) ist doch prachtvoll und wird oft übersehen. So wie vieles übersehen wird.

„Die genetische Ausstattung für unser Verdauungs- und Immunsystem stammt im wesentlichen aus der Steinzeit und konnte sich in der so kurzen Zeit noch nicht an diese neuen Gegebenheiten anpassen“, so Nöll. In der damaligen Zeit war der Mensch angepasst an ein unverarbeitete pflanzliche Kost. Vor 12.000 Jahren mit dem Sesshaft werden und der Domestikation der Tiere ist es zu den ersten Infektionskrankheiten gekommen, die zu einem großen Teil von den Tieren stammen. „Mit dem gezielten Anbau von Pflanzen wurden zahlreiche Stoffe, die zum optimalen Funktionieren unseres Körpers notwendig sind, weggezüchtet“, so Nöll. Dazu zählen etwa Bitterstoffe. „Auch andere wesentliche Bestandteile unserer Nahrung wie Vitamine, Mineralien und natürliche Antioxidantien gingen verloren“, meint der Forscher.

„Hinsichtlich des Baus und der Funktionen von Pflanzen, erweist sich die Natur als großartige Ingenieurin, als Verpackungskünstlerin“, so Nöll. So ist jedem Pflanzenembryo im Samenkorn ein „Power-Packet“ an wertvollen Aminosäuren, energiereichen Kohlehydraten und hochfunktionellen Fettsäuren mitgegeben worden. Viele solcher Samen sind jahrelang keimfähig, überstehen Darmpassagen ebenso wie Trockenheit, sind vor aggressiver UV-Strahlung ebenso geschützt wie vor Luftsauerstoff und freien Radikalen“, erklärt der Wissenschaftler. Die Menschen zerreißen das über Jahrmillionen optimierte Zusammenspiel zahlloser Einzelsubstanzen, wenn Samen oder Früchte industriell weiterverarbeitet werden, um einzelne Begleitstoffe, die unerwünscht sind, zu entfernen. Durch Mahlen, Pressen, Zentrifugieren und Extrahieren verarmen die Nahrungsmittel. Der Wissenschaftler unterstrich auch die Wichtigkeit einzelner Stoffe, wie zum Beispiel die der Lignane. Dies sind pflanzliche Abwehrstoffe gegen Pilze und Bakterien. Bei verarmter Industrienahrung gehen solche Begleitstoffe verloren . „Gesund bleibt letztlich der, der Nahrung so einfach und so natürlich wie möglich zu sich nimmt“, so Nöll. Der Mediziner kritisierte in diesem Zusammenhang auch das künstliche Anreichern von Lebensmitteln durch Vitamine und andere Spurenelemente. Diese Nahrungsmittel würden das eigentliche Problem kaum lösen.                                                           Quelle

Dazu kommt Hektik, Ärge, Stress und Wohlstandsverwahrlosung und schon ist alles wie es ist. Es gibt Leuchtpunkte und neue Wege, die neue Menschen gehen wollen und das spiegelt sich auch hier wider. Deswegen haben wir eine gute Infoecke im Laden und können gute Mediziner empfehlen, wenn es mal drückt.

Denn :

„wenn ich schlafe, schlafe ich, wenn ich aufstehe, stehe ich auf, wenn ich gehe, gehe ich, wenn ich esse, esse ich, wenn ich arbeite, arbeite ich, wenn ich höre, höre ich, wenn ich spreche, spreche ich.“

„Wie das verstehe ich nicht! Das tue ich doch auch! Trotzdem bin ich so nervös.“

„Nein, du machst es anders: wenn du schläfst, stehst du schon auf- wenn du aufstehst, gehst du schon- wenn du gehst, isst du schon – wenn du isst, arbeitest du schon – wenn du hörst, sprichst du schon.“

Warum habe ich kein BIO Siegel?

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BIO ist das Schlagwort der letzten Jahre in der Nahrungsmittelbranche. BIO ist in, schick und vor allem immer gesünder. Voll im Trend, der Trend? Ist das wirklich so?

Unter Bio stellt man sich etwas anderes vor. Es sind ca. 50 Lebensmittelzusatzstoffe, die bei Bioprodukten zugelassen sind: Antioxidantien, Stabilisatoren, Emulgatoren, Gelier- und Dickungsmittel, selbst Farb­stoffe dürfen beigemengt werden. Manches davon kommt zwar in der Natur vor, BIOstrategen verschweigen diese Beimengungen jedoch nur allzu gerne. „Natur pur“ ist nicht mehr als eine Floskel und eine der Spitzen von etlichen moralischen Lügen rund um Bio. 1

BIO ist vor allem eine Industrie geworden. Glauben Sie an Rohstoffe aus der Region? Wachen Sie auf! Glauben Sie daran, dass Tiere immer vollbiologisch gehalten werden? Schlafen Sie weiter. Bio ist ein Markt. Das Siegel muss teuer bezahlt werden und die Folgekosten werden auf den Endkunden umgelegt. Sonnenblumenkerne aus China, Äpfel aus Neuseeland, ausgediente Tiere in die Wurst und Eier rund ums Jahr (entgegen des biologischen Laufes) verfügbar? Das kann schwerlich BIO sein.

Für mich würde das bedeuten, dass ich Wildkräuter zertifizieren müsste. Lächerlich. Ich müsste meine Sammelstellen offen legen. Ihnen als Kunde der mich besuchen kommt und bei mir eine Kräuterwanderung mitmacht gerne, aber doch nicht der Industrie. Dabei – mehr BIO als WILD geht überhaupt nicht. Die großen Nahrungsmittelhersteller bringen BIO Tütensuppen auf den Markt. Sie stellen Pülverchen und Cremes her und verscherbeln BIO Säfte, rund ums Jahr verfügbar. Bio ist nicht gleich Öko. BIO ist Geschäft. BIO als Marke heißt nicht naturnahe. Ich lasse regionales Obst und Gemüse mal außen vor. Roh-Rohrzucker soll gesünder sein, BIO Kräuteraufstriche aus chinesischen Sonnenblumenkernen mir 5 % getrockneten Kräutern zzgl. Füllstoffe wie Wasser(!), Gemüse und Aromen  sind doch nicht besser als  z.B. echte Wildkräuterprodukte.

Handarbeit oder Industriefutter mit Siegel. Sie haben die Wahl!

BIO ist eine Glaubensfrage. So ein Siegel ist ratzfatz zu bekommen, Nachkontrollen sind angekündigt (!) und nicht selten auch nicht ganz „koscher“. Wobei ich in die Waagschale lege, das es selbstverständlich ehrliche BIO Produzenten gibt.  Keine Frage, aber dieser Hype ist gemacht. Gemacht von der Werbeindustrie, gemacht von der Angst der Menschen und gemacht von den Profiteuren dieser Welle. BIO Ketten, die ihre Angestellten unter Tarif bezahlen & Produzenten sind nicht selten in der Kritik, was die These der schwarzen Schafe nur belegt.

Ich mache bei dieser Welle nicht mit. Ich bin ich. Ich arbeite von Hand, sammle wild und biete Ihnen nicht nur das Produkt zum Kauf, sondern gute Informationen gleich noch mit.

Naturnah und wild sind meine Rohstoffe, regional bezogen meine Produkte und nur Natur bringt Kräfte pur.

Das Biosiegel sagt meist etwas über die Herkunft, jedoch bei verarbeiteten Lebensmitteln ist auch eben die Art der Verarbeitung entscheidend.

Haben sie schon gewußt, dass Nudeln sogar mit Mikrowellenstrahlen getrocknet werden. Wer schließt denn das bei Bioprodukten aus? Eine naturgemäße Verarbeitung wird von den Bio-Verbrauchern meist gar nicht verlangt. Das Bio-Siegel täuscht…hier folgendes Beispiel:

Seit kurzem versuche ich mich im Keimen lassen von Biogetreide für den Privatverbrauch. Ich habe aber leider bisher noch kein Glück, obwohl dies mit etwas Wasser und Wärme leicht zu bewerkstelligen ist. Das Getreide weicht zwar auf, aber es bildet sich kein Keim.

Wo ist denn das noch Bio, wenn ein Samenkorn entgegen der Natur nicht mehr reproduktionsfähig ist. Einen Menschen nennt man somit unfruchtbar. Wie wurden diese Saaten also behandelt und was sollen denn da noch für Nährstoffe enthalten sein, wenn eben diese Eigenschaft der Vermehrung nicht mehr gegeben ist. Wurden sie vielleicht so stark erhitzt oder eben auch mit Mikrowellenstrahlen getrocknet?

Sie müssen mir nicht glauben, sie sollten es lieber selber testen, bevor sie das Korn vermahlen/vermahlt kaufen und für ein Müsli verwenden.

1 -Quelle

„Die 50 größten Bio-Lügen – Die gängigsten Irrtümer rund um glückliche Kühe und gesunde Geschäfte“ Interview

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